Apfelringe mit dem Thermomix®* knusprig zaubern

Apfelringe mit dem Thermomix®* zubereitet mit Dinkelteig und Erythrit Puder als zuckerfreies Dessert by fitgemixt

Wenn die Apfelbäume voller leuchtend roter und gelber Früchte hängen, gibt es für mich nichts Schöneres, als daraus ein Stück Kindheit auf den Teller zu zaubern. Genau dafür ist unser fitgemixtes Rezept für goldgebackene Apfelringe mit dem Thermomix®* perfekt ♥. Knusprig ausgebacken in einem fluffigen Dinkelteig, ganz ohne Haushaltszucker und mit der natürlichen Süße sonnengereifter Äpfel, sind sie ein Genuss, der wirklich jedem Apfelliebhaber das Herz höher schlagen lässt.

Was diese Apfelringe so besonders macht, ist die clevere Kombination aus Dinkelmehl Typ 630 und gepulvertem Erythrit. Dadurch sparst du jede Menge Kalorien gegenüber dem klassischen Rezept, ohne auch nur einen Hauch an Geschmack einzubüßen. Auch getrocknete Apfelringe Thermomix®* sei Dank lassen sich übrigens wunderbar zubereiten, doch heute widmen wir uns der goldgebackenen Variante, die dank eines knusprigen Mantels aus Dinkelteig und einer feinen Erythrit Puder Note geschmacklich nichts vermissen lässt ❤.

Ob als Dessert mit einer Kugel Vanilleeis, mit hausgemachtem Apfelmus, einem Hauch Zimt oder einer feinen Karamellsoße, die Variationsmöglichkeiten sind nahezu endlos. Damit dir das Trennen der Eier kinderleicht gelingt, empfehle ich dir gerne meinen praktischen FitGetrennt Eier-Trenner, der in nur wenigen Sekunden Eigelb und Eiweiß sauber voneinander trennt ♥.

Zutaten für den Teig deiner Apfelringe im Thermomix®*

ergibt ca. 12 bis 15 Apfelringe

Für den Teig:

  • 40 g Erythrit
  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200 g Milch
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Für die Apfelringe:

  • 2 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder Braeburn)
  • 1 Stück Zitrone oder etwas Zitronensaft

Zum Ausbacken & Servieren:

  • neutrales Öl zum Ausbacken (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • Zimt zum Bestreuen (optional)

Zubereitung des Teiges für deine Apfelringe im Thermomix®*

  1. Erythrit pulverisieren: Erythrit in den Mixtopf geben und 10 Sek. / Stufe 10 zu feinem Puder mahlen. Mit dem Spatel nach unten schieben und die Hälfte des Puders zum späteren Bestreuen umfüllen.
  2. Teig zubereiten: Dinkelmehl, Milch, Eier und Salz in den Mixtopf zum verbleibenden Erythrit geben und 40 Sek. / Stufe 4 zu einem glatten, geschmeidigen Teig vermengen.
  3. Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und in ca. 1 cm breite Ringe schneiden. Mit Zitronensaft einreiben, damit sie nicht braun werden.
  4. Ringe wenden: Apfelringe komplett in den Teig tauchen, sodass sie rundum ummantelt sind. Dabei den überschüssigen Teig kurz abtropfen lassen.
  5. Ausbacken: Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen (Ölstand ca. 0,5 cm). Apfelringe portionsweise bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun ausbacken (ca. 2 bis 3 Min. pro Seite).
  6. Abtropfen lassen: Auf Küchenpapier kurz entfetten und sofort mit dem zuvor pulverisierten Erythrit bestäuben. Wer mag, gibt zusätzlich eine Prise Zimt darüber, fertig ♥.

Meine Tipps ❤

Die Wahl der Äpfel macht hier wirklich den Unterschied. Säuerliche Sorten wie Boskoop oder Granny Smith bilden einen schönen Kontrast zur süßen Erythrit Note und sorgen für ein wunderbares Spiel zwischen süß und säuerlich. Wer es lieber milder mag, greift zu süßeren Sorten wie Pink Lady, Gala oder Elstar. Wichtig ist, dass die Äpfel fest und knackig sind, mehlige Sorten zerfallen beim Ausbacken zu schnell und verlieren ihre schöne Form.

Damit die Apfelringe besonders knusprig werden, empfehle ich, das Öl wirklich heiß werden zu lassen, bevor die ersten Ringe in die Pfanne wandern. Ein einfacher Test: Halte einen Holzlöffelstiel ins Öl. Bilden sich kleine Bläschen rund um den Stiel, hat das Öl die richtige Temperatur erreicht. Die Pfanne sollte zudem nicht zu voll sein, denn dann sinkt die Temperatur zu stark und die Ringe saugen sich mit Öl voll, statt schön knusprig zu werden.

Variationen sind hier wirklich endlos: Wer es noch fruchtiger mag, kann auch Birnenringe oder dünne Ananasscheiben statt Äpfel verwenden. Beide Varianten harmonieren wunderbar mit dem Dinkelteig und geben dem Klassiker eine ganz neue Note. Auch eine herzhafte Version mit fein gewürfelten Zwiebeln im Teig und Camembertringen oder dünnen Apfelscheiben mit etwas Curry ist eine kreative Idee für ungewöhnliche Vorspeisen oder Beilagen.

Beim Befüllen des Teigs und beim restlosen Auskratzen aller Aromen aus dem Mixtopf leistet mein hochwertiger Silikonspatel übrigens ganze Arbeit. Mit seinem hitzebeständigen Material lässt er nichts zurück und sorgt dafür, dass du wirklich jedes Gramm Teig in die Pfanne bekommst. Mehr zuckerfreie und kreative Backideen für deinen Thermomix®* findest du übrigens in meinem Backbuch "Süß bin ich Band 1", denn dort warten viele weitere himmlische Rezepte für süße Genussmomente auf dich, die deine Backleidenschaft ganz neu beleben werden ♥.



Häufige Fragen zu Apfelringen aus dem Thermomix®*

 

Wie lange sind die Apfelringe haltbar?

Frisch ausgebackene Apfelringe schmecken am besten direkt aus der Pfanne, denn dann sind sie wunderbar knusprig und das Innere ist noch warm und saftig. In einer luftdicht verschlossenen Dose halten sie sich bei Raumtemperatur einen Tag, verlieren aber leider ihre Knusprigkeit. Wer Reste am nächsten Tag genießen möchte, knuspert sie kurz im Backofen bei 180 °C oder im Airfryer wieder auf.

 

Wozu passen die Apfelringe am besten?

Klassisch zu einer Kugel Vanilleeis, hausgemachtem Apfelmus oder einer feinen Vanillesoße. Auch eine warme Karamellsoße oder ein Klecks ungesüßter Schlagsahne sind wunderbare Begleiter. Im skandinavischen Stil schmecken sie sogar zu nach Vanille schmeckendem Joghurt mit ein paar Walnüssen. Wer es klassisch mag, bestreut sie einfach mit etwas Zimt-Erythrit-Mischung und genießt sie pur als Nachspeise oder süßes Hauptgericht.

 

Welche Apfelsorten eignen sich am besten?

Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Braeburn, Granny Smith oder Elstar sind ideal, da sie beim Ausbacken ihre Form behalten und einen schönen Kontrast zur Süße bilden. Mehlige Sorten wie Gloster oder Cox Orange zerfallen beim Backen leichter und sind daher weniger geeignet. Mein persönlicher Favorit: Boskoop, da er beim Erhitzen wunderbar saftig wird und einen tollen säuerlich-fruchtigen Geschmack entwickelt.

 

Funktioniert das Rezept auch ohne Erythrit?

Ja, du kannst Erythrit 1:1 durch Xylit, Birkenzucker oder herkömmlichen Puderzucker ersetzen. Wichtig ist, dass das Süßungsmittel im Mixtopf zu feinem Puder gemahlen wird, damit es sich gleichmäßig im Teig verteilt und die fertigen Apfelringe schön bestäubt werden können. Wer es ganz natürlich mag, mahlt 2 EL Kokosblütenzucker und mischt diesen mit 1 TL Zimt für eine wunderbare Karamell Note.

 

Funktioniert das Rezept auch im TM5®*, TM6®* und TM7®*?

Ja, denn das Rezept ist für alle aktuellen Modelle geeignet. Egal ob TM5®*, TM6®* oder der neue TM7®*, die angegebenen Zeiten und Stufen passen identisch. Auch im TM31®* gelingt der Teig problemlos. Beim Pulverisieren des Erythrits empfehle ich generell, kurz mit dem Spatel zu kontrollieren, ob alles fein genug gemahlen ist und keine groben Kristalle zurückgeblieben sind.

 

Kann ich die Apfelringe auch im Airfryer zubereiten?

Ja, eine fettärmere Variante im Airfryer funktioniert wunderbar und spart eine Menge Kalorien. Apfelringe wie beschrieben mit Teig ummanteln, beidseitig leicht mit Öl bepinseln und bei 180 °C ca. 10 bis 12 Minuten backen, dabei nach der Hälfte einmal wenden. Das Ergebnis ist etwas weniger knusprig als in der Pfanne, dafür aber deutlich leichter und ideal für eine bewusste Ernährung.